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Historische Ansichten der Heidestadt Primkenau

Sie machen nun einen Spaziergang durch das historische Primkenau und sehen dabei 42 zum Teil seltene Bilder der Stadt und Umgebung. Haben Sie bitte etwas Geduld! Die Ladezeit ist abhängig von der Übertragungsgeschwindigkeit und kann einige Minuten betragen.

 

Ansicht von Primkenau um 1750

Luftbild 1937

Luftbild 1937

Marktplatz 30er Jahre mit Germania-Denkmal zur Erinnerung an 1870/71

Marktplatz 40er Jahre mit dem Rathaus von 1804

Evangelische Kirche mit ev. Schulhaus und Friedhof

Innenansicht der evangelischen Kirche

Katholische Kirche am Markt

Innenansicht der katholischen Kirche

"Altes Schloß" im Tudor-Stil, das der Herzogs Christian August zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg nach seinem Kauf der Herrschaft Primkenau 1853 hat bauen lassen. Hier verbrachte die letzte deutsche Kaiserin, Auguste Viktoria, ihre Kindheit und Jugend.

Links: das zur gleichen Zeit entstandene Prinzenpalais

Das "neue Schloß", erbaut Ende des 19. Jh. durch Herzog Ernst Günther zu Schleswig-Holstein. Die alten Schloßgebäude wurden abgerissen.

Nordseite des Schlosses Primkenau

Primkenauer Schloß mit Park und den beiden Löwen am Eingang (1912)

Großer Saal im Schloß Primkenau

Salon im Primkenauer Schloß

Das Prinzenpalais mit Schloßpark. Die Vorderseite zeigte zum Marktplatz.

Das Schweizer- oder Prinzesshäuschen im Schloßpark. Herzog Friedrich ließ für deine Kinder, Auguste Viktoria, Ernst Günther, Luise und Feodora dieses Spielhaus mit kompletter Einrichtung und Garten bauen.

Die sog. Verlobungsbank im Schloßpark. Der Kronprinz und spätere deutsche Kaiser Wilhelm II. verlobte sich in Primkenau mit der Prinzessin Auguste Viktoria. Das Ehepaar war später noch häufig zu Besuch in Primkenau.

Kapelle des herzoglichen Erbbegräbnisses von 1921 am Fuchsberg im Schloßpark. Nur der letzte Herzog zu Schleswig-Holstein, Albert, wurde nach eigenem Wunsch auf dem evangelischen Friedhof inmitten der Primkenauer beigesetzt.

Die Glogauer Straße war die Haupt- und Geschäftsstraße in Primkenau. Sie führte vom Markt aus in Richtung Glogau. (1920er Jahre)

Glogauer Strraße

Das kaiserliche Postamt von 1891 in der Glogauer Straße

Das Deli-Kino am Viehmarkt in den 30er Jahren

Das Inselparkbad der Stadt Primkenau, 1930er Jahre

Der Bahnhof des Stadtteils Henriettenhütte (1891) war der Hauptbahnhof von Primkenau. Von diesem Bahnhof aus führten Gleise direkt ins Eisenhüttenwerk Der rechte Teil des Gebäudes war für Ankunft und Abfahrt des Kaisers vorgesehen.

Ansicht des Bahnhofs Henriettenhütte von den Gleisen aus.

Auf dem Gelände des Eisenhüttenwerks entstand 1906 eine elektrische Zentrale. Ihr Turm war der Trajans-Säule in Rom nachgebildet.

Eingang (und Poststation) der Herzoglichen Eisenhüttenwerke im Stadtteil Henriettenhütte. In den 20er Jahren fusionierte das Werk mit der Warsteiner Wilhelmshütte und wurde unter dem Namen "Warstein Heeag" zur A.G. umgewandelt. In Primkenau wurden sanitäre Anlagen, Rohre und Emaillewaren hergestellt. Das Werk war der größte Arbeitgeber für Stadt und Umgebung. Im Hintergrund: Gasthaus Müller

Die Dorotheenhütte, ein Teil des Eisenhüttenwerks

Eisenhüttenwerk mit dem Stadtteil Henriettenhütte (1937)

Das Jagdschlößchen Jägerhof" ließ Herzog Ernst Günther um 1900 am Rande des Schloßparks in der Nähe von Henriettenhütte erbauen. Es war später bewirtschaftet und ein beliebtes Ausflugsziel der Primkenauer.

Nach dem Verlust seiner Herzogtümer im Verlauf der deutsch-dänischen Auseinandersetzungen um Schleswig und Holstein (1848-54) kaufte Christian August, Herzog zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg im Jahre 1853 die Herrschaft Primkenau. Er ließ ein neues Schloß bauen (siehe Bild 11), einen Park nach englischem Vorbild anlegen und widmete sich dem Ausbau der heimischen Eisenhüttenindustrie. Er starb 1869.

Friedrich zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg

Herzog von Primkenau 1869-1880

Ernst Günther zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg

Herzog von Primkenau 1884-1921

Albert zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg

Herzog von Primkenau 1921-1931

"Der letzte seines Stammes"

In den Jahrzehnten zwischen 1885 und 1913 kamen der deutsche Kaiser Wilhelm II und seine hier geborene Gemahlin Auguste Viktoria häufig nach Primkenau, um auf die Jagd zu gehen (v.l.n.r.:Herzog Ernst Günther, Herzogin Dorothea, Kaiser Wilhelm II im November 1913).

Kaiserjagd November 1913, aufgenommen vor dem Herzogszimmer der Försterei Adelaidenau bei Primkenau

(von links: Fürstin Solms, Kammerdiener August Beißert, Prinz Gottfried Hohenlohe, Graf Lerchenfeld, Herzog Ernst Günther, Fürstin Pless, Herzogin Dorothea, Fürst Pless, Unbekannt , Kaiser Wilhelm II, Prinzessin Hohenlohe, Kaiserin Auguste Viktoria, Gräfin ?(Hofdame)

Hierlshagen bei Primkenau, 1930er Jahre

In den 30er Jahren legte der Reichsarbeitsdienst ein Gebiet im Sprottebruch trocken, machte es urbar und erbaute ein Dorf, in das Bauern aus westdeutschen Gegenden angesiedelt wurden. Das Dorf wurde nach dem damaligen Reichsarbeitsminister Hierl benannt und 1937 eingeweiht. Die Kultivierungspläne gingen schon auf die Weimarer Zeit zurück.

Der Hamburger Zigarettenfabrikant Phillip Reemtsma kaufte Anfang der 1930er Jahre ein großes Waldgebiet in der Nähe von Primkenau und ließ das durch einen Waldbrand 1904 zerstörte Dorf Neuvorwerk im altgermanischen Stil wiederaufbauen. Die Siedlung war eine Art Freilichtmuseum, das viele Touristen besichtigten.

Waldarbeitersiedlung Neuvorwerk