Über den Förderkreis

Der "Förderkreis für die Geschichte Primkenaus und Umgebung Kreis Sprottau in Niederschlesien e.V." wurde 1998 gegründet und bestand bis zum Jahr 2009. Er hatte zeitweise über 60 Mitglieder, die über Deutschland verteilt lebten, einige sogar auf anderen Kontinenten. Es handelte sich um Personen unterschiedlicher Generationen (Alter 30 bis 90 Jahre), überwiegend gebürtige Primkenauer und deren Nachkommen. Dazu gehörten auch Nachfahren aus den Adelsfamilien, die im Laufe der Geschichte die Herrschaft Primkenau besessen haben. Auch  ist die gründliche Erforschung der Geschichte Primkenaus und die Erstellung einer umfassenden Chronik.

Die Hauptaufgabe bestand im Auffinden und Archivieren Primkenauer Dokumente.

Das andere Arbeitsgebiet war die heutige Stadt Primkenau in Schlesien, polnisch: Przemkòw. Der Verein unterstütze die Restaurierung noch bestehender historische Denkmäler. Das wichtigste Bauwerk, das herzogliche Schloß, ist leider in den 70er Jahren demoliert und abgetragen worden.

Im Jahre 2000 konnte nach längeren Verhandlungen auf dem ehemals evangelischen Friedhof an der heute orthodoxen Kirche in der Stadtmitte ein Denkmal errichtet werden, das unter Einbeziehung der Grabplatte des letzten Primkenauer Herzogs am 7. April 2001 als deutsche Gedenkstätte in einer großen zweisprachigen ökumenischen Feier eingeweiht wurde, viel beachtet von der polnischen Presse und dem polnischen Fernsehen. Weitere Projekte waren die Restaurierung der herzoglichen Grablege im Schloßpark und die Fassaden-Renovierung eines Schloß-Nebengebäudes.

Ein wichtiges Anliegen war die Aufarbeitung der Geschichte nicht nur in einer Chronik sondern in den Köpfen der Menschen. Zahlreiche offizielle und private Kontakte nach Przemków bis hin zu einer über Jahre durchgeführten Schulpartnerschaft waren der Beitrag des Förderkreises zu Versöhnung und Völkerverständigung.

Startseite: http://www.primkenau.de